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18.11.2008 von Henning.
Als nächsten Gast-Blogger hat Karsten Windfelder den Super-Affiliate mit dem klangvollen Namen Yi-Shi in seinem Blog präsentiert. In einem interessanten Artikel schildert er seine persönlichen Erfahrungen mit Affiliate Netzwerken und gibt Tipps, wie die Netzwerke endlich mehr USPs generieren könnten. Ein Thema welches ich im vorletzten Artikel ja auch behandelt habe.
Yi-Shi bevorzugt derzeit wohl inhouse Partnerprogramme gegenüber Netzwerken, da hierbei höhere Provisionen ausgeschüttet werden.
Interessant ist dann ein ausführlicher Kommentar von belboon + adbutler GF Manuel Kester, welcher Gegenargumente gegen inhouse-PPs vorbringt:
- Einloggen in zahlreiche Systeme notwendig
- Weniger Kontrolle gegenüber dem Merchant, Netzwerke würden Merchants kontrollieren
- Geschulte Ansprechpartner bei Netzwerken, während beim inhouse-PP oft keine Fachleute zur Verfügung stehen
- Abrechnung kann evtl. nicht vorschriftsmäßig (für das liebe Finanzamt) erfolgen
Ich persönlich mag inhouse-PPs auch nicht so gerne, einfach weil ich zu faul bin mich überall neu einzuloggen. Ich denke auch der buchhalterische Aufwand lohnt sich erst ab vierstelligen Umsätzen im Monat.
Daß inhouse-PPs nicht professionell geführt werden oder man bei inhouse-PPs vom Merchant vera…lbert wird, denke ich jedoch eher nicht, diesen Ansatz finde ich etwa zu paranoid. Für inhouse-Netzerke wird ja z.B. auch häufig das TradeDoubler Toolbox System genutzt, welches wiederum TD als AP für technische Schwierigkeiten wie Tracking Probleme hat.
Außerdem könnte man genauso gut die Möglichkeit des Lead-Shavings (Leads unter den Tisch fallen lassen) bei den Netzwerken vermuten. Tracking-Guru Burkert hatte dieses Thema vor Jahren schon einmal behandelt. Ich halte von beiden Theorien aber nichts.
Auf jeden Fall finde ich bewundernswert, daß mal ein GF eines Netzwerkes auch an Diskussionen mit Affiliates teilnimmt. Dies habe ich auch in meinem Kommentar deutlich gemacht. Manuel ist außerdem jemand, der auf so ziemlich allen Events und Stammtischen anzutreffen ist, und auch höchstpersönlich am OMD Messestand steht und für jedes Gespräch offen ist. Sehr häufig ist soetwas meiner Ansicht nach nicht.
Somit verdient sich belboon in Sachen Kommunikation Bestnoten.
Interessant wird auch sein, wie die alljährliche Netzwerk-Abstimmung auf 100pp.de diesmal ausfallen wird (erwähnte ich schonmal, daß die Idee im Dezember 2006 von mir stammte?
)
Wenn es insgesamt weniger Stimmen sind als 2007, könnte das ein Hinweis darauf sein, daß einige Affiliates doch zur inhouse Variante abgewandert sind. Andererseits wächst die Branche auch weiterhin und bringt ständig neue Publisher hervor. Und abstimmen kann ja eigentlich jeder, nicht nur Publisher. Letztes Jahr haben manche Netzwerke ja sogar Sonder-Newsletter an alle Publisher verschickt, um sie zum Abstimmen zu ermutigen. Let’s see, ich bin gespannt.
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18.11.2008 von Henning.
Kommt es mir nur so vor, oder gibt es dieses Jahr wirklich weniger Affiliate Rallys im Weihnachtsgeschäft als die letzten Jahre?
Es gibt zwar immer noch die XMas-Special-Seiten der Netzwerke, doch was dort oftmals als Aktion verkauft wird, ist eigentlich kaum noch als Affiliate Rally zu bezeichnen. Früher gab es deutlich großzügigere Rallys mit satten Sach- oder Geldpreisen, welche häufig schon mit einer Hand voll Sales zu erreichen waren.
Ich vermute mal, daß die allgemeine Verunsicherung bzgl. der aktuellen “Finanzkrise” auch hier als Grund herhalten muß. Doch gehen die Geschäfte der Merchants wirklich schlechter? Heute habe ich noch vom MontiMan gehört, daß sein MontiBusiness kontinuierlich weiterwächst und er wohl bald mit mehr Mitarbeitern in ein größeres “MontiPlex” (natürlich nach wie vor in der MontiMetropole und Internet-Boomtown Bamberg) ziehen muß.
Vielleicht wird die ständige und doch etwas überzogene Krisen-Reportage in den Medien wirklich von einigen Merchants dazu genutzt, um 2008 weniger spendabel zu sein und weniger Rallys und Aktionen mit Provisionserhöhungen oder Bonuszahlungen veranstalten zu müssen.
Jetzt bleibt natürlich der Dezember abzuwarten, da kommt dann sicherlich doch noch der ein oder andere mit einem “Adventskalender” oder ähnlichem Special zum traditionell turbulenten Jahresendspurt heraus.
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