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Archive für 18.9.2007

belboon gerelaunched!

Hübsch ist www.belboon.de geworden! Die alte Website hat ja schon mit Übersichtlichkeit aufgetrumpft. Ich bin gespannt, wie das neue System der Berliner zu handhaben ist - auf den ersten Blick wirkt es sehr ähnlich wie das alte, nur etwas eleganter.

Nur die Funktion “Passwort anfordern” funktioniert anscheinend noch nicht!

Kindisch muss nicht gut sein

Eben fiel mir auf, daß klarmobil mit einem neuen, sehr agressiven Slogan auf Ihrer Website www.klarmobil.de und auch auf den Werbemitteln im Affiliate Programm wirbt - der Slogan dort lautet “Ja scheiße, es geht doch”.



klarmobil.de

Dies ist wohl eine Anlehnung an die aktuellen klarmobil Werbespots wo jemand mit österreichischem (nicht bayrischem) Akzent einen wütenden und offensichtlich primitiven Zeitgenossen mimt.
Ich persönlich kannte diese Spots bisher nicht, hier kann man sie bewundern:

http://www.klarmobil.de/trenki/trenki_tv/index.html

Die Frage ist - sollte man Dinge wie “Scheiße” oder ähnliches auf Werbemittel schreiben?
Das kommt natürlich stark auf die Zielgruppe an. Bei zahlreichen Kids von 12 - 15 zieht ja auch bei jamba der kotzende Elch oder der betrunkene Biber oder sonstige “krasse” Figuren.

Ich finde allerdings, daß sowas vielleicht Aufmerksamkeit bekommt, aber nicht gut für den Ruf eines Telekommunikationsunternehmens ist, so primitiv zu werben. Das hat etwas sehr kindisches und geht für mich in Richtung jamba Klingeltöne und disqualifiziert derartige Werbemittel für Webseiten mit Publikum jenseits der zwanzig.

Klarmobil sitzt wie freenet in Hamburg und vielleicht ist das ein Seitenhieb auf die angeblich bäuerlichen südlichen Nachbarn. Hamburger treten ja leider gerne mal etwas arroganter auf.
Der österreichische Akzent scheint mir hier außerdem ziemlich aufgesetzt (vielleicht kann Markus das nochmal bestätigen). Und jeder der mal in Österreich war, weiß eigentlich, daß die Leute dort normalerweise freundlicher und auch gebildeter sind als vielerorts in Deutschland. Daher empfinde ich diese Kampagne als albern und geschmacklos, und räume ihr kaum große Erfolgschancen ein - vielleicht höchstens bei 12 bis 15 jährigen.

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