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Archive für 2.9.2007

Affiliate-Infos wird zur Jobbörse

Alle Firmen in der Branche klagen über akuten Mangel an Fachpersonal.

Doch Affiliate-Infos.de hat einen potentiellen Mitarbeiter für Sie! Ein Kollege sucht demnächst eine neue Herausforderung, da der Onlineshop für den er als Affiliate Manager arbeitet leider schließen muß.

Eben im Chat habe ich mit ihm besprochen, daß er hier bei Affiliate-Infos.de sein Jobgesuch veröffentlichen kann.

Bei Nils vom SEOBlitz hat das ja ganz gut geklappt, er wurde mit Anfragen nur so überschüttet.

Man darf also gespannt sein, welcher Kollege mit einschlägigem Know-How als Affiliate Manager eines Onlineshops sich hier bald präsentieren wird.

Noch mehr freundliche Links

Na wenn ich mit diesem neuen Blog nicht bald in der Sandbox lande - danke an Nils und Michael, zwei meiner Stammleser und Stammkommentierer. Ich hoffe, dies bleibt so.

Ein tolles Beispiel für den Zusammenhalt der Bloggosphäre, ich bin überwältigt, und nein, die Blog Beiträge sind nicht bei trigami gekauft ;)

Ich hoffe, daß sich alle ab jetzt wieder auf die Artikel stürzen und kommentieren und diskutieren was das Zeug hält, wie damals im alten Blog, denn dann macht es am meisten Spaß.

Immer mehr Klick-Programme

Fällt das nur mir auf, oder gibt es wirklich derzeit immer mehr Programme auf Klickbasis?

Bei affilinet sind z.B. gerade mit “familie.de” (eine Familienzeitschrift) und mit “sugar-online.de” (eine Jugendzeitschrift, aha) zwei Klickprogramme gestartet, die 10 Cent pro Klick zahlen. Ich persönlich bin allerdings kein Fan von Klick-Programmen, besonders wenn die Vergütung zwischen 5 und 10 Cent pro Klick liegt.
Gut, häufig ist es für den Merchant schwer ein CPA Programm aufzusetzen, wenn man nicht genau weiß welche Aktion überhaupt vergütet werden soll, und man nur Traffic generieren will.

Bei den angesprochenen Sites findet man selbst eine Menge Werbung (teilweise Adsense). Das grenzt doch an Arbitrage - Klicks für 10 Cent kaufen und dann Klicks für vielleicht 15 Cent oder mehr verkaufen.

Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, daß sich 10 Cent Klickprogramme für viele Affiliates lohnen. Selbst wenn man haufenweise Traffic hat (was ja doch nicht sooft vorkommt) kann man bei solchen Zeitschriftseiten wohl kaum mit Klickraten über 1% rechnen (es sei denn die Seite wurde genau auf diese Zeitschrift optimiert und zieht daher sehr targeted traffic an)
Jetzt kann man mal ausrechnen, wieviele Besucher man erstmal benötigt um auf 100 Euro Auszahlung zu kommen - eine ganze Menge.

Was sagt Ihr zu Klickprogrammen mit Vergütungen von 5 bis 10 Cent - lohnt sich sowas für Euch?

Diskutieren Sie wieder mit.

Gast Artikel reloaded

Chancen von Webcontrolling

Michael Giglhuber vom Fox.Markt hatte in meinem alten (von Herrn Dirk Olbertz grundlos gelöschten) Blog, auf der nicht zu empfehlenden deutschen Plattform blogger.de (nicht zu verwechseln mit Googles blogger.com) einen interessaten Artikel zum Thema Webcontrolling beim Fox-Markt.de Onlineshop verfasst.

Diesen möchte ich hier nochmals veröffentlichen und wieder zu Diskussion freigeben:

Immer im Web nach vorne stürmen und viele viele Keywords buchen, ist nicht der einzige Weg um erfolgreiche zu sein, hier ein anderer:

Da nicht jedes Shopsystem umfangreiche Statistiken bereitstellt, lohnt es sich, sich mal über ein Webcontrollingsystem nachzudenken.
Wieso? Man „sieht“ einfach mehr…

Klar, Umsatz, Bestelleingänge, Visits, und Seitenaufrufe sollte man schon ohne Webcontrolling sehen. Und eine Conversionrate kann auch noch jeder ausrechnen. Aber wie sieht es mit der Bounce-Quote aus?? (Wieviele von 100 Usern verlassen die Seite ohne 1x geklickt zu haben?)
Eine gute oder schlechte Bounce-Quote variiert dadurch, ob der Kunde die Seiten ansprechend findet (Farbwahl, etc.) und ob er die Inhalte, die er vermutet/sucht, auch gleich findet.

Von wo welcher Umsatz kommt, sollte jedem Shopbetreiber auch klar sein, aber wie sieht es mit Umsatz/Bestellung, Bounce-Quote und Conversionrate je Quelle aus? Also wo werden verhältnismäßig mehr Bestellungen/100 Besucher getätigt. Besucher mit Direkteinstieg, Newsletter oder doch Affiliate-Marketing? Wie hoch ist der Umsatz pro Bestellung bei den Vertriebswegen? Darüber sollte sich jeder Shopbetreiber klar werden.

Darüber hinaus noch ein Thema, das schon öfters in manchen Blogs angesprochen wurde. Die Kaufabbrüche. Wenn 100 Besucher mit vollem Warenkorb zur Kasse gehen, wie viele davon bestellen dann wirklich? Einen guten Mittelwert würde ich hier bei ca. 80 % ansetzen. Ich würde mal behaupten, bei einem normalen Onlineshop braucht es 4-6 Schritte bis die Bestellung abgeschlossen ist. Hier hilft das Webcontrollingsystem genau zu erkennen, wo die Besucher aussteigen. Verwechseln Besucher die Bestellübersichtsseite mit der Bestellabschlussseite? Wäre schade, wenn da der Umsatz liegen bleibt.

Auch ein beliebtes Thema: Warenkorbrealisierung. Hier ist aber leider schwer einen guten Referenzwert zu finden, weil das von Shop zu Shop unterschiedlich ist. Eine große Anzahl an Besuchern benutzt den Warenkorb als Merkzettel, um zu sehen wie viel Euro die Bestellung ausmachen würde. Shops mit Warenkorb UND Merkzettelfunktion natürlich ausgeschlossen. Aber was ist das Produkt, das am häufigsten in den Warenkorb gelegt wurde. Wieso wird gerade diese Produktgruppe so häufig aus dem Warenkorb gelöscht? (Das verrät uns das Webcontrolling leider nicht)

Für mich persönlich noch ein wichtiges Feature: die Auswertung der internen Suche.
Also nach welchen Begriffen sucht ein User. Das mag vielen Shopbetreibern noch klar sein, aber wie sieht es mit den „not-found-Anfragen“ aus (Sucheingaben ohne Ergebnis). Und vor Allem: Was machen Besucher, die den Begriff XYZ eingeben haben? Wieviele von denen verschwinden wieder? Oder surfen sie trotzdem weiter? Finden Besucher Reizwäsche nicht, weil sie Dessous oder Dessus eingeben? Man könnte sicherlich, das ein oder andere Wort noch in der Artikelbeschreibung verwenden (oder bei manchen Shopsystem Keywords bei Artikeln hinterlegen – auch Falschschreibweisen). Ob sich das lohnen würde? Webcontrolling kann uns zumindest die Zahlen dazu bringen.

Es gibt sicherlich noch viele weitere Zahlen, die auch viel tiefer gehen(Kennzahl X nach Wochentag/Tageszeit, etc.) aber die stehen bei mir erst an zweiter Stelle.

Beispiele für weitere Ergebnisse:

- Herkunftsanalyse der Besucher(sollte ich auf regionalen Portalen werben?)
- Start- und Exitbereiche des Shops(an welcher Stelle verlassen Kunden die Seite)
- welchen Browser benutzen meine Besucher
- etc.

Leider kostet so ein Webcontrollingsystem etwas. Richtet sich nach PageImpressions
(ab 50 €/Monat)

Michael Giglhuber / Juli 2007

Mallorca - Insel der Affiliates

Da ich in einer Woche in den langersehnten Urlaub nach Mallorca aufbreche, machte ich mich gestern im örtlichen Hugendubel Buchladen über das Reiseziel etwas schlau. Da fiel mir eine Unterhaltung mit einem Agentur Mitarbeiter ein, die ich kürzlich geführt habe:

Ich: Wer macht denn in Eurem Programm eigentlich die meisten Sales?
Agentur-Mitarbeiter: Das sind zwei Typen, die sitzen auf Mallorca.
- Ah, nicht schlecht.
- Ja, die hatten wohl in Deutschland etwas Probleme.
- Aha, und wo kommen deren viele Sales her? SEM, SEO oder ähnliches?
- Das sagen die nicht so genau, aber ist mir eigentlich auch egal.
- Aber sind die Sales dann überhaupt sauber?
- Ja, haben wir überprüft, sind alles saubere Sales.

Hm, also wenn ich in Mallorca zwei Jungs mit Laptops auf ner Yacht vorbeifahren sehe, vielleicht sind das ja die beiden ;)

Es gibt wohl diverse SEOs, die nicht genau sagen wie was bei ihnen generiert wird. Eigentlich ja nichts Schlimmes solange die Umsätze sauber, sprich valide sind.

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